Was ist, ist. Oder doch nicht?

04.07.2021

Manchmal denken wir “Wie schlimm kann es eigentlich noch kommen?”
Gefühle wie Verzweiflung, Leere, Trauer, Wut machen sich breit und da ist kein Licht am Horizont. Es stimmt, dass wir das Leben, das gerade passiert, nicht direkt beeinflussen oder kontrollieren können. Das, was wir kontrollieren können, sind unsere Gedanken, und damit unsere Reaktion auf aktuelle Situationen. Gedanken kommen unbewusst und können zur Last werden. Aber: Niemand zwingt uns Gedanken auf. Es liegt also an uns, unsere Gedanken zu kontrollieren.

Probleme fordern unsere Aufmerksamkeit und somit werden sie größer. Je mehr wir an ihnen innerlich arbeiten, desto größer werden sie. Eigentlich wollen wir uns aber beruhigen. Wir wünschen uns, dass es uns gut geht. Durch diese unnötigen nagenden Gedanken verstärken wir jedoch das Negative. Es ist klar, dass man in einem Gefühl der Verzweiflung, Leere, Trauer, Wut, etc. keine klare Entscheidung fällen kann und in eine andere Welt können wir uns auch nicht einfach so katapultieren.

Zunächst müssen sich also unsere Gedanken positiv verändern.
Dadurch wird ermöglicht, dass sich ebenfalls die Einschätzung zu bestimmten Problemen verändert. So und wie geht das? 

Auch in noch so schwierigen und schlimmen Situation, haben wir die Wahl worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Immerhin haben wir diese Wahl tatsächlich!

1. Stopp

Wenn wir uns im Strudel negativer Gedanken befinden, können wir innerlich „Stopp“ sagen und uns ganz bewusst etwas Positivem zuwenden. Sollte das nicht so schnell funktionieren, dann hilft es, den Ort des Grübelns zu verlassen.

  • rausgehen,
  • sich verabreden,
  • etwas Schönes lesen,
  • spazieren gehen,
  • joggen,
  • ein Bad nehmen
  • usw.

Also sich ganz bewusst für etwas anderes entscheiden. Natürlich ist auch das tiefe Ein- und Ausatmen immer ein großer Helfer: bewusst ganz tief ein- und ausatmen, sich wirklich nur auf den Atem konzentrieren und dadurch innere Ruhe finden.

2. Versuchen sich dem Problem auf der Metaebene zu nähern

  • Was genau ist das Problem?
  • Hat es evtl. sogar Vorteile?
  • Ist es ein Hinweis, etwas zu verändern?

Indem wir sozusagen von oben uns das mal anschauen, wird sich unsere Perspektive verschieben. Und das ermöglicht eine Neubewertung. Es geht doch hauptsächlich darum, nicht zu verzweifeln, sondern sich zu erlauben, ein gutes Gefühl zu haben. 

Jedes Ende ist ein Neuanfang.
Wir alle streben nach Glück, und natürlich dürfen wir uns auf die Suche nach unserem Glück begeben.

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